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Meditationen und Musikinstrumente – Interview mit einer Traumfigur

Das folgende ist ein Interview mit einer Traumfigur als Beispiel dafür, daß, wenn man sich in einen Traum im Wachzustand noch einmal hineinversetzt, sich oft Dinge ergeben können, auf die man gar nicht kommen würde, wenn man den Traum nur so durchliest. Zuerst kommt die Beschreibung des Traums, dann folgt das Interview. Die Traumfigur hat viele Eigenschaften, die ich damals noch nicht so sehr hatte: Lockerheit, Humor, Kreativität, die nicht auf Belohnungen schielt, ein Vertrauen in den Fluß des Lebens, eine Fähigkeit, spontan auf unvorhergesehene Situationen zu reagieren und ein intuitives Gefühl dafür, was die göttlichen Botschaften einem sagen wollen. 😉 Wenn man sich dann mit so einer Traumfigur mehr verbindet, hilft es einem, die fehlenden Eigenschaften selbst zu entwickeln.

Meditationen und Musikinstrumente

22-08-2008

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Mit einer Türkin in Klassenraum – Leute bedanken sich bei uns

Am Anfang war ich mit einer Frau unterwegs – ich glaube, sie war Türkin. Und wir sind in diese Klasse gekommen und haben da irgendwas gemacht, aber ich weiß gar nicht mehr, ob wir unterrichtet haben. Auf jeden Fall haben die sich dann so bedankt bei uns für das, was wir gemacht haben, was auch immer das war, und haben unsere Namen irgendwie gesagt, und meinen Namen auch auf Türkisch. Und dann dachte ich noch: „Ach, was für ein Glück, daß die meinen richtigen Namen nicht hingeschrieben haben! Das wär mir zu peinlich gewesen.“ Die hatten den irgendwie voll falsch geschrieben, also es sah aus wie Türkisch.

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Meditation auf dem See – ein schönes ruhiges Gefühl

Danach ging’s dann um irgendeine Art von Meditation. Und da ist man so eine Leiter hochgestiegen und ist rausgekommen in so einem See, in der Mitte. Ich weiß nicht, ob das eine Insel war. Auf jeden Fall waren dann da so eine Art floßartige Boote, wie so lange Bretter oder so – aber auch keine richtigen Bretter. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Da mußte man sich dann eins schnappen, und möglichst zu zweit sollte man die immer steuern. Und ich hab mir irgendwo eins geholt, hab aber niemanden zweiten mehr gefunden, weil die anderen alle schon entweder zusammen waren oder auch ein einzelnes genommen haben. Auf jeden Fall bin ich dann halt mit diesem Ding gefahren und hab dann auch mal so angelegt, wo auch schon zwei andere waren mit ihrem Boot da. Ich weiß gar nicht, was für ein Ort das war. Aber mein Gefühl war von dem ganzen Traum irgendwie, daß der sowas Geruhsames hatte. Ja – irgendwie sowas schön Ruhiges.

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Ich platze in einen Meditationsraum hinein – die Leute sprechen einen Segen für alle, die Gott nicht segnen

Dann bin ich auch noch mal runter und bin in diesen einen Raum gegangen. Ich glaube, ch bin da einfach so rein, um zu gucken, was da ist, glaube ich. Und da bin ich voll in einen Raum voller Leute geplatzt, die da indoor meditation gemacht haben, also die Meditation drinnen geübt. Und es war ein Raum wie in einer Wohnung. Also da standen auch so Regale mit Büchern, und da hingen Sachen noch an den Regalen. Und dann waren halt so Stuhlreihen aufgestellt, und die Leute wurden so unterwiesen in diesen … weiß ich nicht … Ritualen, oder wie man halt diese Medi macht und welche Sachen man sagen muß.

Und da war mir das erst so peinlich, daß ich die gestört habe. Und das war aber gar nicht weiter schlimm, denn dann konnten die gleich üben, was man sagt, wenn jemand reinkommt. Da gab’s was, was man dann halt gesagt hat. Also einen Segen und so, und daß man auch die segnet, die Gott nicht segnen. Und das war auch, glaube ich, irgendwie auf Türkisch oder in irgendeiner Sprache. Du segnest die, die Gott nicht segnen. Wahrscheinlich haben die es am nötigsten. Keine Ahnung. Auf jeden Fall gab es da halt so ne Formel, die man dann so gesprochen hat. Und das haben die dann gemacht. Und dann hab ich mich da auch hingesetzt.

Und dann hinterher, als das zu Ende war – ich glaube, da war so ein Bruch in der Handlung dann wieder -, da hab ich gesehen, daß dieser Typ so Musikinstrumente hatte, so Bodhráns [irische Rahmentrommeln] und noch eine andere Trommel. Und der eine Typ hat sich diese Trommel da genommen. Und dann war noch eine Bodhrán, und ich wußte aber nicht, ob ich mir die einfach schnappen darf, weil das die einzige war, und dann habe ich das nicht gemacht.

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Trommeln, Flöten und Didgeridoos

Dann hab ich aber geguckt, was der alles da so hatte, und da hab ich gesagt: „Boh, du spielst ja viele Instrumente! Die Trommel und Flöte, oder was er hatte, und noch Didgeridoo!“ Und da sagt er, nee, er spielt nicht Didgeridoo. Und da hab ich gesagt: „Aber da sind doch welche!“ Der hatte da vier Didgeridoos stehen am Ende von dem Raum. Dann sagt er: „Ja, das sammelt sich halt so an.“ (lacht) Und es ging eigentlich nur drum, die zu bemalen. Also er spielt die gar nicht oder so. Da hab ich gesagt: „Ja, aber es sind vier Stück! Wenn du die gar nicht spielst, dafür sind es ja doch eine ganze Menge!“ Das hat mich dann doch erstaunt, weil ich dachte, wenn es nur darum ging, daß es ne Dekoration sein soll, würde eins ja reichen.

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Dann hab ich mich noch so ein bißchen umgeguckt in dem Raum, und dann war da auch noch so eine Zettelbox mit Zetteln, wo diese Sprüche draufstanden oder Unterweisungen. Und da habe ich einen von diesen Zetteln genommen. Und auf dem obersten stand: „Gott spricht zu dir nur in Worten, und zwar in Chinesisch.“ Und da hab ich gesagt: „Na, dann ist es ja kein Wunder, daß ich den nicht versteh! Ich kann doch kein Chinesisch!“ Und dann stellte sich aber raus, das waren so Sprüche aus so unterschiedlichen Traditionen, und das war halt wohl eben so eine chinesische Tradition. Weil es gibt auch den Gott von den Sufis, und der redet gar nicht in Worten. Der spricht nur ins Herz. Oder die sagen das jedenfalls … vielleicht ist es ja auch der gleiche. Auf jeden Fall war das das letzte so – ich dachte: „Kein Wunder, daß ich ihn immer nicht verteh, wenn er nur in Chinesisch spricht!“

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Tja … soweit der Traum. Und ich dachte ja, daß diese Leute, die da die Sprüche und Rituale gelernt haben in dem Raum, daß das so ein ganz braver Haufen wäre, so Leute, die immer schön tun, was der Lehrer sagt und immer jemand brauchen, der ihnen sagt, wo’s langgeht. Aber weit gefehlt … als ich dann im Wachzustand anfing, mich mit dem Didgeridoobauer zu unterhalten, stellte sich heraus, daß ich das völlig mißverstanden hatte. (Es war übrigens so ein Hippie-Typ, und er wirkte das ganze Gespräch über sehr gelassen und entspannt.)

lizard dreaming

Interview mit dem Didgeridoobauer

Jaaa – warum hast du denn die Didgeridoos da stehen? Für wen sollen die bemalt werden? Für andere, oder …?

Ja, das waren mal so Auftragsarbeiten gewesen. Und einige von den Leuten haben das dann aber auch nicht mehr abgeholt. Und jetzt stehen die halt hier rum. (lacht) Vielleicht kommt irgendwann mal jemand, der Interesse dran hat. Bis dahin können die ruhig hier sein, weil sieht ja auch ganz gut aus und so. Wir machen eigentlich mehr mit den Trommeln als mit den Didgeridoos.

Na, da könntet ihr euch doch jemand suchen, der Didgeridoo spielt.


Ja, stimmt eigentlich, könnten wir machen. Hatte ich jetzt noch gar nicht dran gedacht.

Also ich kann’s auch nicht. Da muß man irgendeine besondere Atemtechnik haben.

Ja, ich weiß. Zirkularatmung


Ja, genau. Weißt du denn, was die Bilder da bedeuten auf den Didgeridoos?

Ja, klar. Das sind so Dreamings alles. So’n Eidechsendreaming, und ein Spinnen …

Aha.

Das war halt eigentlich speziell für die Leute gewesen, die das da bestellt hatten, und die sind das dann aber nicht mehr abholen gekommen.

Na, warum bestellen sie denn dann sowas?

Also weißt du – sowas darfst du mich nicht fragen. Manchmal ist es auch so, daß die Leute das denken, und dann geht ihnen das Geld aus, und dann können sie’s nicht mehr bezahlen, und dann können sie’s nicht mehr abholen kommen. (lacht) Passiert halt.

Und was machst du dann? Ich meine, du hast dir doch Arbeit gemacht da mit der Bemalung.

Ja nun. Wir machen ja auch noch die ganzen Meditationskurse und so, und irgendwer wird vielleicht kommen und das Didg dann nehmen. Mal gucken. (lacht)

Also du nimmst das eher locker, ja?

Jaja. Weißt du – kommen ja genug Leute vorbei. Irgendjemand kommt dann vielleicht mal und sagt: „Hey! Kann ich das mal ausprobieren? Gefällt mir!“ Und bis dahin bleibt’s halt hier. Was soll’s? Vielleicht kommt der Typ ja auch noch mal, der es eigentlich haben wollte. Da mach ich mir relativ wenig Kopf drum. (lacht)

Okay. Und was macht ihr da für komische Kurse? Also ich bin da ja nur so reingeplatzt …

… ja, das war lustig. (lacht herzlich) Du hast echt geguckt wie vom Donner gerührt.

Ja, ich dachte nicht, daß da jemand drin wär.

Aber macht ja nichts, nicht? Jede Situation ist immer eine neue Herausforderung, zu gucken: Okay, es ist jemand reingekommen – was machen wir damit? Ja?

Na, ihr scheint ja für alles nen Spruch zu haben.

(lacht) Wir improvisieren die. Das ist nicht so festgelegt.

(erstaunt) Ach so!

Nee. Dachtest du so, he? Nee. Wir machen das einfach. Wir sagen uns halt: „Oh, da ist jemand gekommen!“ Nicht? Also … wir haben da nicht mit gerechnet, aber okay – was machen wir jetzt damit? Haben wir einen Segen gesprochen. (lacht) Weil es kommen ja immer Sachen, mit denen du nicht rechnest. Was weiß ich – du machst ein Didg für jemand, und er holt’s nicht ab. Okay. Was machst du damit? Stellst du es halt hin und erfreust dich an dem Anblick. Und vielleicht fängt ja die Eidechse irgendwann an, zu dir zu sprechen, oder …

Darum geht’s halt hier, nicht – daß man im Grunde mit allem, was passiert, guckt, wie man halt damit umgeht, was man macht. Du hast immer Gott in dir, nicht. So – was sagt Gott denn in dir zu dem Typ, der da jetzt reinkommt? Du kannst ihn segnen. Ja? (lacht) Kannst sagen: „Hey – gut, daß du gekommen bist! Das wurde hier schon etwas langweilig“, oder so, nicht. (lacht) „Mal gucken, was du hier reinbringst.“

Mhm.

Ja! Kannst du immer machen. Egal, was kommt. Kannst du immer sagen: „Willkommen! Sei gesegnet! Was bringst du hierher?“

Mhm. (verdaut das erstmal) Okay.

Das andere ist auch ne schöne Medi, oben auf dem See, ja. Da kannst du lernen, mit den Strömungen der Natur zu gehen, zu gucken, wo die dich hinbringen. Das ist im Grunde was Ähnliches, nur halt eben mehr noch mit der Natur verbunden, mit dem See.


Und mit der Musik ist das genauso. Wir gucken halt, was die Instrumente uns erzählen dann. Irgendwas kommt immer raus, aber du weißt nie vorher, was es ist. (lacht) Ja.


Und du hast jetzt nen Spruch gezogen, nicht, hier. Kriegt immer jeder den Spruch, den er brauchen kann. Das ist nie das gleiche. Du hast nen Spruch gekriegt, daß Gott zu dir nur Chinesisch redet. Aha. Also kommt dein Gott aus China. Ganz klar.

Aber ich kann überhaupt nicht Chinesisch! Deswegen hab ich mir ja gesagt: „Kein Wunder, daß ich Gott immer nicht versteh, wenn er nur Chinesisch redet!“ (lacht)

(lacht heftig) Nee, so wörtlich darfst du’s auch nicht nehmen, nicht?

Na, wie denn?

Na, wenn dein Gott aus China kommt … (Pause, überlegt) Okay, es kann natürlich auch sein, daß es heißen soll für dich: „Dein Gott spricht Chinesisch“, daß er zu dir in unverständlichen Worten spricht, die du vielleicht erstmal entziffern müßtest. Aber es kann auch heißen, daß etwas, was irgendwie so’ne chinesische Energie hat, daß das mit dir redet, ja? Und daß du mal gucken kannst, was das für ein Wesen ist. Würd ich jetzt mal so sagen, wenn ich das gezogen hätte. Was bedeutet China für dich? Der Gott in dir, wenn er Chinesisch redet – vielleicht müßtest du dann ja den Teil in dir aktivieren, der Chinesisch kann. (lacht) Einfach mal gucken, weißt du?

Ja, okay. Vielen Dank für die Ausführungen!

Ja, gern geschehen. Machen wir dauernd. (lacht amüsiert) Kannst gern öfter vorbeikommen.

Ach, seid ihr immer hier, ja?

Ja, irgend jemand ist immer hier. Und es ist natürlich so, wie ich dir das schon grad erklärt hab: Es ist nicht immer das gleiche, was hier abläuft. Also wenn du das nächste Mal reinkommst, findest du vielleicht nen Haufen trommelnde Leute vor, ja, oder einen Haufen schweigende Leute, die im Kreis sitzen um ein Feuer, oder … ja? Was hier passiert, ist nie das gleiche, weil wir immer mit der Energie gehen. Heut war die Energie so. Das heißt aber nicht, daß es beim nächsten Mal genauso ist.

Mhm.

Ja – nun! Das ist halt die Art, wie wir die Dinge hier handhaben. Und du kannst ja gucken – also wenn dir das gefällt, nicht zu wissen, was du beim nächsten Mal hier vorfinden wirst (lacht), nicht, dann kannst du gerne wiederkommen. Wir haben da keinerlei irgendwie Beschränkungen, wer hier reinkommen darf. Weil wir heißen ja jeden willkommen, nicht. Wir heißen jede Störung willkommen – weil das für uns ja keine Störung ist, sondern ein … ein Impuls oder eine Bereicherung oder was auch immer. Eine Überraschung. (lacht) Von daher, ja – wenn du meinst, komm einfach wieder vorbei. (lacht) Freuen wir uns.

didgeridoo

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Osiris, Jesus und das Verschwinden der Dualität

Dieser Traum hatte eine echt schöne Atmosphäre – das Leuchten des Kristalls, die Bilder in dem Buch und der ganze Raum waren irgendwie besonders. Ich kann es gar nicht so richtig beschreiben, aber es war sehr schön.

Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich drauf kam, daß es sich bei Osiris und Jesus  zweimal um den selben Mythos handelt, nämlich den gesstorbenen und wiederauferstandenen Gott. Osiris wurde ja von seinem fiesen Bruder Seth getötet und dann von Isis wieder erweckt. Laut Joseph Campbell ist das derselbe Mythos wie bei Tammuz und Adonis, also ein ganz verbreitetes Thema. Aber warum ich davon träume, ist mir noch nicht so ganz klar … Interessant war auch, wie durch das Verschwinden der Dualität alles durchsichtig wurde.

Ohne Schuhe rauszugehen könnte bedeuten, daß ich bis jetzt in einer geschützten Atmosphäre war und nicht darauf eingestellt bin, daß das Klima „draußen“ etwas rauher ist … und immer etwas Wichigeres zu tun zu haben, so daß man nicht dazu kommt, sich ums Essen zu kümmern, erklärt sich wohl von selbst. 😉

blue green vine

3. August 2014, 8:59

Bin in Workshop von Frau, die ein Buch von EE Michael gechannelt hat – er redet wie Gott – sie macht Übung mit gelblichem Kristall, ich vertiefe mich ins Buch – was passiert mit der Dualität wenn sich die Grenze auflöst? – wenn man gut mitgearbeitet hat, kann Osiris was für einen tun – aber nur wenn Jesus einen kleinen Jungen findet

Ich hab so viel geträumt. Ich glaube, ich fange vielleicht hinten an. Da war ich in so einer Art Workshop bei einer älteren Frau, die hatte ein Buch geschrieben. Ich glaub, ein gechanneltes Buch. Das hatte Bilder und Text, also so gezeichnete bunte Bilder.

Und dann waren wir da in diesem Raum, und sie hat mit einer Frau eine Übung vorgemacht und hatte diesen Kristall auf dem Tisch stehen und hat den hingestellt und gesagt: „Jetzt gucken wir erstmal, wie weit seine Ausstrahlung reicht.“ Das war ein Bergkristall, der hatte so ein kleines bißchen einen gelblichen … na, nicht Schimmer, aber war nicht ganz hell, sondern so ein bißchen gelblich und war ziemlich klar, also keine Einschlüsse oder so, und wuchs halt ganz gerade nach oben, die Spitze war ganz senkrecht. Ungefähr, ich würde schon sagen, 8 cm dick oder so. Und den hatte sie Kesh genannt (mit langem „e“). Und während die da die Übung gemacht haben, hab ich mich in das Buch vertieft, statt aufzupassen. Und als sie fertig waren, dann hat die eine gesagt, die Teilnehmerin: „Danke, Kesh.“

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Und ich hatte in dem Buch eine Stelle gefunden, wo drinstand …also es sah irgendwie aus, als würde sie sagen: Wenn man noch nicht so weit gediehen ist, dann braucht man halt eben noch Kristalle und Elfen und Wesen und so. Und dann war da so ein Bild drin, das war, als ob da so ein Garten ist und dann ist da eine Mauer, die das, was dahinter ist, abtrennt, und auf der Mauer sind zwei Schlangen langgekrochen – nicht oben drauf, sondern auf der Seitenwand. Und dann wollte ich sie fragen, was denn passieren würde – also wenn die Mauer jetzt die Dualität symbolisiert, was denn dann passiert, wenn diese Mauer weg wäre, wenn die sich auflöst, ob es dann überhaupt keine einzelnen Wesen mehr geben würde. Weil da sind ja doch die Schlangen drauf abgebildet und so. Wäre das dann alles weg? Das wollte ich sie fragen.

Und dann war es irgendwie so wie – sie hatte auch gesagt, wenn wir Fragen zu dem Buch haben, dann können wir sie auch fragen darüber. Und dann hab ich das gefragt: „Hier steht irgendwie das so, als wär das was Minderwertiges oder so, wenn man mit Kristallen arbeitet, als wär das irgendwas, was man macht, wenn man noch nicht weiter gekommen ist. Aber du machst es doch auch“, hab ich zu ihr gesagt. Und dann meinte sie: „Ah, du auch“, so nach dem Motto: „Du hast auch die gleiche Frage.“

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Und dann wollte sie mir eigentlich antworten, aber dann ist sie ständig wieder von anderen Leuten abgelenkt worden. Weil es dann irgendwie auch Mittagspause war und die dann alle weg wollten, essen gehen oder so. Und als ich sie dann noch mal fragen wollte, hab ich das Bild nicht mehr gefunden. Das war auf einmal nicht mehr da direkt neben der Textstelle. Und dann hab ich da drin rumgeblättert, und sie guckte dann mir über die Schulter, und dann meinte sie: „Oh, der Text, der ist hier irgendwie versteckt.“ Also sie hatte da ein Channeling, und das war irgendwie in die Einleitung oder an eine Stelle gerutscht, wo man den nicht gleich findet. Also sie channelte glaub ich Erzengel Michael. Durch den war irgendwie dieses Buch gechannelt. Aber irgendwie hat er mich dann erinnert an Gott aus dem Buch … und Gott sagte: „Glaub mir, es ist alles ganz einfach …“  Dann dachte ich: „Ach, der redet ja wie Gott!“ {Das Lustige daran ist, daß der Name Michael bedeutet „Wer ist wie Gott?“]

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Und dann stand da nämlich irgendwas mit Osiris. Und das war wirklich in einem komischen Deutsch.  So Englisch-Deutsch. Denn dann stand da: „Wenn ihr in dem Kapitel mit Osiris claimig gewesen seid“ – also wie ein Claim. Also es sollte wohl heißen: „anspruchsvoll wart und euch rangehalten habt“ – das fand ich einen voll seltsamen Ausdruck –, „dann kann Osiris das und das für euch machen.“ Ich weiß aber nicht mehr was. „Aber er kann es nur, wenn Jesus bei euch einen kleinen Jungen findet, den ihr in den Graben gesetzt habt.“ Und dann war da dieser Graben – das bedeutete irgendwas. Sah aus wie so ein weißer Graben. Und da mußtest du das dann reinsetzen, dein inneres Kind da oder was auch immer. Aber was das genau bedeuten sollte, hab ich nicht kapiert. Dann dachte ich: „Osiris? Wie kommt er denn jetzt darauf? Und was hat Osiris mit Jesus zu tun?“ Das hab ich alles überhaupt nicht kapiert.

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[Nachdem ich eine Weile rumgegrübelt habe, was Osiris mit Jesus zu tun haben könnte, kam mir endlich die Erleuchtung: Es handelt sich um den gestorbenen und wiederauferstandenen Gott. Davon gibt es auch noch weitere Beispiele. Campbell schreibt:

Frazer has shown that the myths of the dead and resurrected God Osiris so closely resemble those of Tammuz, Adonis, and Dionysos as to be practically the same, and that all were related in the period of their prehistoric development to the rites of the killed and resurrected divine king. Moreover, the most recent findings of archaeology demonstrate that the earliest center from which the idea of a state governed by a diviine king was diffused was almost certainly Mesopotamia. The myth of Osiris, therefore, and his sister-bride, the goddess Isis, must be read as Egypt’s variant of a common, late neolithic, early Bronze Age theme. (Oriental Mythology 47 – 48)

Ich bin aber von selber drauf gekommen. 😉 Bei Campbell hab ich erst nachgelesen, nachdem mir das eingefallen war.

Weitere Ideen: Jesus‘ Spruch „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich eingehen.“]

Und dann hab ich noch drüber nachgedacht, wenn sie ihrem Kristall nen Namen gibt, vielleicht hätte ich das mit meinen auch machen sollen. Hab ich nie gemacht. Das ist, was ich davon noch weiß. Als ich schon am Wachwerden war und sie gefragt habe, ob sich die Einzelwesen auflösen, wenn die Mauer (=Dualität) verschwindet, war es, wie wenn alles noch da ist und gleichzeitig doch nicht. Als würde es irgendwie durchsichtig werden. Schwer zu beschreiben.

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Bin bei Leuten zu Besuch, als ich weggehe, merke ich, daß es draußen schneit und ich nur Hausschuhe anhabe – ich gehe zurück, um meine Stiefel zu holen– ein Wächter fragt mich, was ich dort suche – er verlangt, daß ich die Stiefel beschreibe, ich weiß nicht mehr,w elche ich anhatte – die Frau ist vielleicht krank und ich biete an zu helfen, obwohl ich es gar nicht will

Und davor war ich irgendwo, wo ich erst in nem Haus gewesen war, und dann bin ich rausgegangen, und dann hat es draußen geschneit. Und da hab ich erst gemerkt, daß ich nur Hausschuhe anhab. So Pantoffeln. Dann bin ich schnell wieder zurück, weil ich gemerkt hab, daß ich meine Stiefel da vergessen hab. Ich war da nur zu Besuch, und ich hatte deswegen auch keinen Schlüssel. Da bin ich reingegangen, als jemand anders rausging, und zurückgestürzt. Und da sagt ein Typ: „Halt! Was wollen Sie hier drin?“ Dann hab ich gesagt: „Ja, ich hab meine Stiefel vergessen, und draußen schneit’s!“ (lacht) Dann sagte er, ich soll die Stiefel beschreiben. Und ich dachte, daß ich diese schwarzen mit den silbernen Schnallen anhatte. Aber als ich hinkam, hab ich gesehen, daß es meine Westernstiefel waren, die blauen. Und dann hab ich die angezogen.

Und dann waren da dieser Typ und die Frau, die ich da besucht hatte. Und irgendwie schien sie krank zu sein oder irgendwas zu haben. Da hab ich gefragt, ob sie Hilfe brauchen, ob ich irgendwas machen kann. Eigentlich wollte ich ja rausgehen. Ich wollte gar nicht mehr dort bleiben und irgendwem bei irgendwas helfen. (er lacht) Aber ich hab halt trotzdem gefragt. Dann haben wir sie dann noch angeguckt. Aber ich weiß nicht mehr, wie das dann noch weiterging.

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Wir schaffen es nicht, rechtzeitig etwas zu essen zu organisieren

Und dann war ich noch woanders. Da ging es nämlich um Essen. Wir haben es ums Verrecken nicht geschafft, irgendwas zu essen zu kriegen. (lacht) Ich weiß nicht, ich glaub, das war der allererste Traum. Oder? War der als zweites? Auf jeden Fall war ich da in so einem Haus mit Leuten, und wir waren hinten in dem Raum, und vorne saßen da irgendwelche im Foyer rum. Und dieser eine Typ meinte, ob ich rausgehen soll und irgendwie Döner mitbringen. aber als ich an dem Dönerimbiß ankam, war er schon zu. Also da war irgendwie so ein Rolladen runter. Aber davor war auch noch was, wo wir eigentlich Essen besorgen wollten und das irgendwie nicht geklappt hat. Aber das kriege ich jetzt nicht mehr so ganz zusammen. Ich weiß nur, das mit dem Döner war erst ganz am Schluß. Wir haben irgendwelche anderen Sachen gemacht und das hat alles so lange gedauert, und als ich dann an der Dönerbude ankam, war es dann schon zu. Und mehr weiß ich jetzt glaub ich echt nicht mehr.

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